Vodafone Simkarte wird kleiner und spart 20 Tonnen Plastik-Müll ein

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Nach der Telekom setzt nun auch Vodafone auf ein kleineres Simkartenformat. Durch die Reduzierung bei der Vodafone Simkarte soll Plastik eingespart werden. Bis zu 20 Tonnen weniger Plastik verspricht sich der Netzbetreiber von der Umstellung.

Vodafone reduziert Simkartengröße

Der Netzbetreiber Vodafone will sich in Zukunft stärker für den Umweltschutz engagieren und reduziert die Größe des Simkartenträgers. Also des Plastikkärtchens, aus dem Kunden die Simkarte herausbrechen, bevor sie diese in ihr Smartphone einsetzen. Derzeit gibt der Netzbetreiber pro Jahr etwa 10 Millionen Simkarten aus. Diese verursachen etwa 40 Tonnen Plastikmüll. Auch die Telekom ist diesen Schritt bereits gegangen und hat den Simkartenträger deutlich verkleinert.

Durch das neue Simkartenformat soll die Menge an Plastikmüll auf 20 Tonnen reduziert werden, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem reduziert sich der CO2 Ausstoß auf 300 Tonnen pro Jahr. Um dieses Ziel zu erreichen, halbiert Vodafone die Größe des Simkartenträgers. Dieser wiegt dann nur noch 2 Gramm statt 4 Gramm und ist deutlich kleiner als bisher. An den herausbrechbaren Simkarten und deren Formaten ändert das jedoch nichts. Auch in Zukunft erhalten Kunden eine Triple-Sim, aus der sich eine Micro- und Nano-Sim herausbrechen lassen.

Ab wann ist die kleinere Simkarte erhältlich?

Die Einführung des kleineren Trägers in Deutschland plant Vodafone für April 2020. Außerdem soll dieser Anfang 2020 in allen 24 europäischen Märkten zum Standard werden. Vodafone erklärt:

Durch diese länderübergreifende Initiative wird der Kunststoffabfall um mehr als 340 Tonnen pro Jahr reduziert und mehr als 5.000 Tonnen CO2 eingespart.

Die Maßnahme ist ein erster Schritt in Richtig „Giga Green“. Dabei handelt es sich um eine Initiative, mit der Vodafone ein grünes Unternehmen werden möchte. Dazu hat der Netzbetreiber weitere Ziele definiert. Zum Beispiel:

  • Der Energiebedarf soll bis 2025 vollständig aus erneuerbaren Quellen stammen
  • 100 Prozent des Netzwerkmülls werde  wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt
  • Die Lebensdauer der Kundengeräte wird verlängert
  • Der CO2-Ausstoß wird bis 2022 um 92 % gesenkt

Wer selbst etwas tun möchte, kann bei Vodafone bereits seit 2018 auf die eSIM zugreifen. Diese wird fast vollständig digital bereitgestellt und verwaltet. Eine Plastiksimkarte ist nicht mehr notwendig. Auch erste Smartphones zu fairen Bedingungen sind erhältlich. Zum Beispiel das Fairphone 3 im Onlineshop von Vodafone.

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