Vodafone und Signify testen 5G-Datenübertragung mit Lichtsignalen

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Der Netzbetreiber Vodafone und Signify (ehemals Philips Lighting) arbeiten an einer gemeinsamen Technologie, die 5G und LiFi verzahnt. Dadurch sollen Kunden und Industrie eine bessere und schnellere Übertragungleistung erhalten. Unter anderem über Lichtwellen.

Vodafone bietet seit kurzem 5G

Seit einigen Wochen bietet Vodafone an ersten Standorten 5G an. Nach und nach soll der Mobilfunkstandard auch in anderen Regionen Deutschlands zur Verfügung stehen. In einigen Jahren ist eine bundesweite Verbreitung mit Zugang aller Kunden geplant. Auch Signify (ehemals Philips Lighting) arbeitet an einer eigenen Übertragungsoption. Im Rahmen des LiFi-Systems findet die Datenübertragung über Lichtsignale statt. Nun wollen beide Unternehmen ihre Kräfte bündeln. Das soll nicht nur Kunden, sondern auch der Industrie zugutekommen, teilt der Netzbetreiber mit.

Gerhard Mack, Technik-Chef von Vodafone Deutschland, meint:

Wir haben Deutschland als erster Netzbetreiber ins 5G-Zeitalter gebracht. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns nicht aus. Unsere heutige ‚Verlobung‘ mit Signify markiert den Beginn einer Partnerschaft zweier Marktführer aus unterschiedlichen Industriezweigen, durch die zwei eigentlich getrennte Welten – Telekommunikation und Beleuchtung – zusammenwachsen. Ich bin gespannt auf die ersten Ergebnisse.

Welche Maßnahmen mit 5G und LiFi sind geplant?

In Zukunft wollen beide Unternehmen gemeinsam an Maßnahmen arbeiten, wie man 5G und die LiFi-Technologie in lokalen Netzwerken kombinieren kann. Dadurch sollen Vodafone-Kunden noch mehr als bisher vom Tempo kabelgebundener Gigabit-Anschlüsse profitieren. Dazu hat Signify bereits den Grundstein gelegt. Denn das Unternehmen hat vor kurzem eine LiFi-System entwickelt und in die Philips Leuchten eingebaut, welches auf Lichtwellen anstelle von Funksignalen (wie WiFi oder Bluetooth) setzt, um eine drahtlose Sende- und Empfangstechnologie für die Datenübertragung bereitzustellen.

Licht ergänzt Funk und verzahnt so 5G und LiFi

„Es nutzt die Beleuchtungsinfrastruktur, um eine zuverlässige und sichere Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindung mit bis zu 250 Mbit/s bereitzustellen“, heißt es. Doch neben Privatkunden soll die Technik auch der Industrie zugutekommen. „Sie ermöglicht eine zuverlässige und sichere drahtlose Hochgeschwindigkeits-Kommunikation in Bereichen, in denen bestimmte Funkfrequenzen aufgrund von kritischen Umgebungen nur schlecht funktionieren oder Funkkommunikation aufgrund von Sicherheitsbestimmungen überhaupt nicht gestattet ist.“

Außerdem sind beide Kommunikationstechnologien so ausgelegt, dass sie auch unabhängig voneinander funktionieren. Dadurch ist eine Nutzung auch beim Ausfall eins Teilsystems weiterhin möglich.

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