Vodafone versorgt Offshore-Windpark in der Nordsee mit LTE

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© Deutsche Bucht

Der Netzbetreiber Vodafone baut LTE auch an eher ungewöhnlichen Orten aus. So hat der Offshore-Windpark „Deutsche Bucht“ in der Nordsee einen Zugang zum 4G-Netz erhalten. Ziel ist es, die Arbeiter auf den Plattformen mit einer guten Anbindung an das mobile Netz zu versorgen, damit diese in bester Qualität mit dem Lieben daheim kommunizieren können.

Offshore Windpark erhält Vodafone LTE

Vor kurzem hat Vodafone den Start des 5G-Netzes bekannt gegeben. Dennoch treibt der Netzbetreiber auch den Ausbau des hauseigenen LTE-Netzes weiter voran. Und das nicht nur auf dem Land, sondern auch mitten auf hoher See. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die 4G-Technik nun im Offshore Windpark „Deutsche Bucht“ in der Nordsee in Betrieb genommen.

Dieser liegt 95 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum und wird ab sofort von einer Mobilfunk-Station mit LTE versorgt. Allerdings ist diese nicht die erste ihrer Art. Bereits sieben weitere Funken in anderen Offshore Windparks in der Nordsee. Dabei versorgt die Station im Windpark „Deutsche Bucht“ eine Fläche von 22,6 Quadratkilometern. Dort stehen 33 Windturbinen mit einer Kapazität von rund 270 Megawatt. Energie, die auch für den Betrieb der Mobilfunkstation genutzt wird.

Warum braucht ein Windpark eine Mobilfunkantenne?

Den Angaben nach versorgt die Mobilfunk-Station ein Gebiet von rund sieben Kilometern rund um den Windpark. Dadurch können die vor Ort eingesetzten Mitarbeiter nicht nur untereinander kommunizieren, sondern auch mit den Lieben daheim sprechen und per Video-Telefonie in Kontakt bleiben. Außerdem ermöglicht die Station Gespräche zum Festland und den Download großer Datenmengen. Sei es für den beruflichen Gebrauch oder um nach Feierabend einen Film anzusehen. Dank der hohen Reichweite profitieren auch vorbeifahrende Schiffe, zum Beispiel zivile Fähren, vom LTE-Empfang.