WhatsApp: AGB-Verweigerung hat vorerst keine Folgen

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Mit neuen AGB hat WhatsApp monatelang Druck auf Nutzer aufgebaut. Doch nun ist klar: Auch wer den neuen Bedingungen nicht zustimmt, muss vorerst eine Nachteile befürchten. Dennoch will der Messenger sich und die neuen AGB regelmäßig in Erinnerung rufen.

WhatsApp AGB mit Folgen

Bereits Anfang des Jahres machte WhatsApp auf neue AGB aufmerksam, die im Frühjahr in Kraft treten sollten. Wer diesen nicht zustimmt, wird nach und nach von wichtigen Funktionen des Messenger ausgeschlossen, so die Ankündigung. Viele User sahen sich daraufhin nach Alternativen um und kehrten WhatsApp den Rücken. Möglicherweise zu viele. Denn mittlerweile hat der Messenger die Bedingungen deutlich entschärft.

Wie WhatsApp bekannt gibt, müssen Nutzer, die den neuen AGB nicht zustimmen, vorerst nicht mit Sanktionen rechnen. Das heißt, dass der Messeneger weiterhin wie gewohnt funktioniert und keine Einschränkungen umgesetzt werden. Allerdings sind für WhatsApp die neuen AGB nicht vom Tisch. Denn diese sollen von Zeit zu Zeit wieder ins Gedächtnis der Nutzer gerufen werden, damit diese ihnen irgendwann doch noch zustimmen. Ob zu einem späteren Zeitpunkt doch Sanktionen drohen, bleibt abzuwarten.

Kritik an WhatsApp AGB

Die Androhung von Einschränkungen hatte in den vergangenen Monaten zu viel Kritik geführt. Ursprünglich waren die verpflichtenden AGB bereits für Februar 2021 geplant, wurden dann jedoch bis zum 15. Mai 2021 verschoben. Seit gut zwei Wochen sind sie nun in Kraft. Bis dahin wurden Nutzer regelmäßig daran erinnert, ihnen doch bitte zuzustimmen. Wer das bis Dato nicht getan hat, muss nun erst einmal keine Nachteile befürchten und kann WhatsApp wie gewohnt weiternutzen.

Auch der Hamburger Daten­schützer Johannes Caspar sah das Update der AGB kritisch. Er befürchtete, das der Messenger die neuen AGB nutzen könnte, um mehr Daten als bislang mit der Mutter Facebook zu teilen. Deswegen erließ Caspar vorsorglich eine Anordnung, die es Facebook und WhatsApp untersagt, Daten miteinander zu teilen. Allerdings gilt diese von Mitte Mai an vorerst nur für drei Monate, da über alles weitere die für Facebook zuständige irische Datenschutzbehörde entschieden muss.

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