WhatsApp erhält biometrische Anmeldung mit Fingerabdruck

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Photo by Christian Wiediger on Unsplash

WhatsApp rollt ein Update aus, mit dem sich der Messenger biometrisch schützen lässt. Dadurch müssen Nutzer ihren Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung verwenden, um Zugang zu den Nachrichten zu erhalten. Ohne diese lässt sich der Messenger nicht mehr ohne weitere auf dem Desktop nutzen.

WhatsApp mit Fingerabdruck schützen

Bislang konnten WhatsApp Nutzer ihre Nachrichten nur unzureichend vor dem Zugriff Dritter schützen. Denn mit WhatsApp Web oder der WhatsApp Desktop-Anwendung lassen sich diese derzeit vergleichsweise einfach von Dritten mitlesen. Dafür brauchen sie nur kurz Zugang zum Handy. Wird damit der WhatsApp Web QR-Code gescannt, trudeln die Nachrichten nicht nur in der WhatsApp App, sondern auch auf dem Rechner ein. Gesondert geschützt war diese Option bislang nicht.

Mit dem neuen Update von WhatsApp änderst sich das nun. Denn der Messenger führt eine neue Authentifizierung ein, mit der Nutzer diese Grauzone eliminieren können. Wird der der QR-Code nun gescannt, muss sich der jeweilige Nutzer noch einmal biometrisch identifizieren. Also über den Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung auf dem jeweiligen Smartphone. Die meisten Geräte bieten die Möglichkeit bereits an. Zum Beispiel zum Entsperren des Handys oder zur Freigabe von Zahlungsvorgängen.

Biometrie für mehr Sicherheit bei WhatsApp

Erst wenn der Vorgang mit dem Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung bestätigt wird, öffnet sich WhatsApp im Web oder in der Desktop-App. Schlägt die Authentifizierung fehl – etwa weil ein schnüffelnder Dritter weder Fingerprint noch Gesichtsscan des eigentlichen Nutzers vorweisen kann – lassen sich Chats und Nachrichten auch nicht mehr über die Web- und Desktop-Anwendungen mitlesen.

Das Update wird bereits ausgerollt und kommt nach und nach auf allen Geräten an. Dazu gehören so gut wie alle Android-Smartphones sowie iOS-Geräte ab iOS 14. In der Vergangenheit sorgten die Webanwendungen von WhatsApp immer wieder für Schlagzeilen. Zum Beispiel auch dadurch, dass die Strafverfolgungsbehören über die ungeschützte Schnittstelle recht einfach die Chats mitlesen konnten.

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