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1&1 National Roaming: Vodafone-Netz, Netzwechsel & Infos 2026

1&1 Vodafone

Wer einen Mobilfunktarif von 1&1 nutzt, surft je nach Standort nicht immer im gleichen Netz. Der Grund: National Roaming. Damit kann 1&1 dort, wo das eigene 5G-Netz noch nicht verfügbar ist, automatisch auf das Vodafone-Netz zurückgreifen. In diesem Ratgeber erfährst du, was 1&1 National Roaming genau bedeutet und wie du erkennst, in welchem Netz du gerade bist.

Bedeutung von National Roaming bei 1&1

National Roaming ist „Roaming im Inland“. Ein Anbieter nutzt dabei zusätzlich zu seinem eigenen Netz die Funkmasten eines Partnernetzes, um Lücken in der Abdeckung zu schließen. Für dich als Nutzer läuft das im Idealfall im Hintergrund: Du telefonierst und surfst, während das Smartphone bei Bedarf ins Partnernetz wechselt. Vodafone und 1&1 beschreiben den Wechsel ausdrücklich als automatisch und „nicht wahrnehmbar“ bei 1&1.

Wichtig: National Roaming ist nicht dasselbe wie Auslandsroaming. Es geht um Netzabdeckung innerhalb Deutschlands.

1&1 National Roaming mit Vodafone

Seit Ende 2023 funkt 1&1 im eigenen Netz und baut dieses stetig weiter aus (Ende 2025 25% der Haushalte). Allerdings ist die Netzabdeckung teilweise noch lückenhaft. 1&1 und Vodafone haben deshalb eine National-Roaming-Partnerschaft im Sommer 2024 gestartet. Für Neukunden steht das Vodafone-Netz in Regionen ohne 1&1-Ausbau seit dem 29. August 2024 zur Verfügung.

Vor der Vereinbarung mit Vodafone war o2 der National-Roaming-Partner. Hintergrund: 1&1/Drillisch hatte bereits zuvor National-Roaming-Regelungen mit Telefónica (o2), die den Start und Aufbau des eigenen Netzes unterstützt haben.

Ablauf des automatischen Netzwechsels im Alltag

Wenn die Netzabdeckung des 1&1-Netzes an deinem Standort nicht ausreicht, kann sich dein Smartphone im Rahmen des National Roaming in das Vodafone-Netz einbuchen. Laut 1&1 passiert das „wie bisher auch“ automatisch dort, wo das 1&1 5G-Netz noch im Aufbau ist. Damit der Netzwechsel klappt, ist eine Einstellung besonders wichtig:

Automatische Netzwahl aktivieren

Bei 1&1 bucht sich ein Smartphone bei aktivierter automatischer Netzwahl grundsätzlich in das sendestärkste Netz ein (je nach Standort unterschiedlich). Für das National Roaming bedeutet das: Automatik eingeschaltet erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Netzwechsel zuverlässig klappt.

Für diese Nutzer lohnt sich das 1&1 National Roaming besonders

  • Pendler und Vielreisende innerhalb Deutschlands, die auch abseits großer Städte stabile Abdeckung brauchen.
  • Nutzer in Ausbaugebieten, in denen 1&1 noch nicht flächig verfügbar ist – hier schließt Vodafone die Lücken.
  • Haushalte mit wechselnden Standorten (z. B. Homeoffice + Außendienst), die nicht ständig Netzprobleme manuell lösen möchten.

So erkennen 1&1 Kunden das aktuell genutzte Netz

Je nach Smartphone und Software-Version wird dir das Netz unterschiedlich angezeigt:

  • Statusleiste/Netzname: Manchmal steht dort „Vodafone“, „1&1“ oder es erscheint nur „LTE/5G“ ohne eindeutigen Netzbetreiber.
  • Netzbetreiber in den Einstellungen: In den Mobilfunk-Einstellungen findest du meist „Netzbetreiber“ oder „Netzauswahl“. Ist „Automatisch“ aktiv, wird nicht immer transparent angezeigt, wann gewechselt wird – das ist normal.
  • Service-/Info-Apps: Manche Geräte zeigen im „Service-Menü“ oder über Systeminfos den aktuell verbundenen Betreiber/MCC/MNC an (das ist eher für Fortgeschrittene). T

Unser Tipp:
Wenn du an einem Standort regelmäßig schlechten Empfang hast, teste kurz Flugmodus an/aus. Das erzwingt oft eine neue Netzeinwahl (ohne die Einstellungen dauerhaft zu ändern).

Probleme und die besten Lösungen beim 1&1 National Roaming 

National Roaming sorgt zwar für bessere Abdeckung, kann aber je nach Standort, Auslastung und Tarif auch Einschränkungen mit sich bringen. Besonders beim Wechsel zwischen Netzen oder in stark frequentierten Gebieten sind Unterschiede bei Datenrate, Netztechnik und Telefonie-Funktionen möglich. Die folgenden Punkte zeigen typische Probleme und mögliche Einschränkungen im Alltag:

  • Schwankende Geschwindigkeit: Je nach Region und Auslastung kann die Datenrate im Roaming-Netz deutlich variieren.
  • 5G nicht überall verfügbar: Auch wenn 5G grundsätzlich möglich ist, steht es im Partnernetz nicht in jeder Zelle oder auf jedem Gerät zur Verfügung.
  • Wechsel zwischen LTE und 5G: Beim Netzwechsel kann es vorkommen, dass das Handy zeitweise auf LTE zurückfällt oder kurz die Verbindung verliert.
  • Kurzzeitige Verbindungsabbrüche: Beim automatischen Wechsel vom 1&1 Netz ins Partnernetz (oder zurück) kann es zu kurzen Unterbrechungen bei Daten oder Telefonie kommen.
  • VoLTE nicht immer stabil: In seltenen Fällen kann die Sprachqualität schwanken oder das Gerät fällt auf 2G/3G-ähnliche Telefonie zurück (je nach Netz und Geräteeinstellungen).
  • WLAN-Call abhängig von Einstellungen: WLAN-Telefonie kann je nach Smartphone, Tarifprofil und Netzstatus unterschiedlich zuverlässig funktionieren.
  • Hotspot/Streaming sensibler: Anwendungen mit dauerhaft hoher Datenlast (Streaming in hoher Auflösung, Hotspot) reagieren stärker auf Schwankungen im Roaming-Netz.
  • Manuelle Netzwahl kann stören: Wer das Netz fest auswählt, kann den automatischen Wechsel blockieren und damit Probleme provozieren.

Lösungen für die häufigsten Probleme beim National Roaming 

Die folgenden Punkte zeigen die häufigsten Probleme und bewährte Lösungen, mit denen du Empfang und Verbindung meist schnell wieder stabil bekommst.

Kein Netz oder nur sehr langsames Netz:

  • Flugmodus 10 Sekunden an/aus (neue Einbuchung)
  • Gerät neu starten
  • Automatische Netzwahl aktivieren
  • 5G testweise deaktivieren (kurzfristig), um zu prüfen, ob LTE stabiler läuft
  • SIM/eSIM prüfen (korrekt aktiv, keine Einschränkung im Kundenkonto)

Handy bleibt „im falschen Netz“ hängen:

Wenn du manuell einen Netzbetreiber ausgewählt hast, kann das den automatischen Wechsel blockieren. Stelle wieder auf Netzauswahl: Automatisch.

Grenzregionen & Häfen: Plötzlich ausländisches Netz:

In Grenz- oder Hafennähe kann sich ein Smartphone trotz Inland-Aufenthalt in ein ausländisches Netz einbuchen. 1&1 empfiehlt in solchen Fällen, das Mobilfunknetz bei Bedarf manuell zu wählen. Das ist kein spezielles „1&1 National-Roaming“-Problem, aber in der Praxis eine der häufigsten Ursachen für Verwirrung („Warum steht da plötzlich Ausland?“).

Internet geht nicht, Telefonie aber schon (oder umgekehrt):

Das kann an APN-/Profilen oder einem hängenden Netzprofil liegen.

  • Kurzlösung: Neustart + Flugmodus.
  • Danach: Mobilfunk-Einstellungen prüfen (Daten aktiviert, Daten-Roaming nur bei Auslandsroaming relevant).

Fazit: 1&1 National Roaming als praktische "Backup"

carmen

Das 1&1 National Roaming sorgt dafür, dass du auch dort mobil erreichbar bleibst, wo das 1&1 Netz noch nicht flächendeckend ausgebaut ist. Durch die automatische Nutzung des Vodafone-Netzes verbessert sich die Abdeckung im Alltag spürbar, ohne dass du in der Regel etwas aktiv einstellen musst. Wichtig ist vor allem, die automatische Netzwahl am Smartphone aktiviert zu lassen, damit der Wechsel zuverlässig funktioniert.

Kleine Schwankungen bei Geschwindigkeit oder kurze Unterbrechungen beim Netzwechsel können vorkommen, insgesamt ist National Roaming aber eine sinnvolle Lösung, um Lücken im Ausbau zu überbrücken.

Carmen Kraneis

FAQ zum National Roaming von 1&1

Erfolgt der Netzwechsel ins Vodafone-Netz automatisch?

Ja. Beim 1&1 National Roaming erfolgt der Wechsel in der Regel automatisch, sobald das 1&1 Netz vor Ort nicht ausreichend verfügbar ist. Wichtig ist, dass auf dem Smartphone die automatische Netzwahl aktiviert ist – sonst kann der Wechsel unter Umständen nicht zuverlässig funktionieren.

Seit wann nutzen 1&1-Neukunden Vodafone-National-Roaming?

Für Neukunden gilt der Start ab 29. August 2024 in Gebieten ohne 1&1-Ausbau.

Hat 1&1 früher auch National Roaming mit o2/Telefónica gemacht?

Ja, es gab zuvor National-Roaming-Vereinbarungen mit Telefónica (o2) im Rahmen des Netzausbaus.

Woran erkenne ich, in welchem Netz ich gerade bin?

Je nach Smartphone wird der Netzname (z. B. „Vodafone“ oder „1&1“) angezeigt – manchmal aber auch nur „LTE/5G“. In den Mobilfunk-Einstellungen unter Netzbetreiber lässt sich häufig mehr erkennen.g mit o2/Telefónica gemacht?

Gibt es Einschränkungen bei 5G oder Geschwindigkeit?

Das ist möglich. Die erreichbare Datenrate und ob 5G verfügbar ist, hängt von Standort, Auslastung, Gerät und Tarif ab. In manchen Situationen kann es zu Schwankungen oder einem Wechsel zwischen 5G und LTE kommen.

Kann es beim Netzwechsel zu kurzen Unterbrechungen kommen?

Ja, kurzzeitige Hänger oder ein kurzer Verbindungsabbruch können vorkommen, vor allem beim Wechsel zwischen Netzen oder in Bereichen mit wechselnder Abdeckung.

Kann die manuelle Netzwahl Probleme verursachen?

Ja. Wenn du ein Netz fest auswählst, kann das den automatischen Wechsel blockieren. Für zuverlässiges National Roaming ist Automatik meist die bessere Wahl.

Kostet National Roaming extra?

Normalerweise nicht. Es handelt sich um eine Netz-Nutzung innerhalb Deutschlands, die im Tarif enthalten ist. Zusätzliche Kosten entstehen üblicherweise nur bei besonderen Tarif-Optionen oder Sonderfällen.

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