Black Friday und Cyber Monday: Vorsicht vor „zu guten“ Rabatten

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Photo by rawpixel on Unsplash
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Der Black Friday sowie der Cyber Monday stehen kurz bevor und viele Shops offerieren bereits jetzt attraktive „Cyberweek“-Schnäppchen. Doch trotz Rabattschlacht und guten Angeboten sollten Käufer bedacht vorgehen und nicht jedem Rabatt trauen. Denn: Viele Shops arbeiten mit Tricks, um die Ersparnis besonders hoch aussehen zu lassen.

Black Friday und Cyber Monday Schnäppchen

Der Black Friday und Cyber Monday haben sich in den letzten Jahren auch bei uns zu einer festen Größe in der Vorweihnachtszeit entwickelt. Dabei beschränken viele Shops die Schnäppchenjagd nicht nur auf die beiden ikonischen Tage, sondern bieten bereits in der Woche davor zahlreiche Angebote an. Deswegen warten viele Verbraucher bis zum Start der „Cyber-Week“, bevor sie nach interessanten Artikeln schauen. Doch Vorsicht, viele Schnäppchen klingen besser als sie sind.

Ein besonders beliebter Trick ist die Angabe „geschönter“ Rabatte. Dabei nutzen viele Shops – auch der beliebte Onlinehändler Amazon – die UVP als Basis. Also die Unverbindliche Preisempfehlung, die der Hersteller als optimalen Verkaufspreis empfiehlt. Allerdings kommt die UVP in der Realität oft gar nicht zum Einsatz. Stattdessen liegen die tatsächlichen Verkaufspreise auch ohne Aktion deutlich darunter. Nutzt ein Shop nun die UVP als Basis, um von dieser die Differenz zum Aktionspreis zu berechnen, kommen deutlich höhere Nachlässe heraus als bei Nutzung des tatsächlichen bisherigen Verkaufspreise. Das führt dazu, dass Nachlässe von 50 Prozent oder mehr deutlich zusammenschrumpfen und der Aktionspreis in Wahrheit weniger attraktiv als dargestellt ist.

Preisvergleich lohnt sich immer

Deswegen sollten Schnäppchenjäger immer einen Preisvergleich durchführen und sich nicht von vermeintlichen Angeboten blenden lassen. Zwar offerieren viele Shops zur Cyber-Week, dem Black Friday und dem Cyber Monday tatsächlich Schnäppchen, der Rabatt ist jedoch meist bei weitem nicht so groß wie angegeben. Im Gegensatz dazu kommt es natürlich auch vor, dass das Schnäppchen eigentlich gar keines ist, weil der tatsächliche Verkaufspreis schon immer so niedrige wie der derzeitige Angebotspreis war.

Auch die gern genutzten Countdowns sollten Schnäppchenfans nicht verunsichern und zu Spontankäufen verleiten lassen. Schlagwörter wie „Nur für kurze Zeit“, begrenzte Mengenangaben oder herunterzählende Countdowns dienen einzig dem Zweck, den Druck auf die potentiellen Käufer zu erhöhen und das „Jagdfieber“ zu wecken. Wer sich dadurch jedoch zu einem Spontankauf verleiten lässt, zahlt mitunter drauf oder macht nicht das Schnäppchen, welches er eigentlich haben wollte. Deswegen sollten Sie auch bei vermeintlichen Zeitdruck durch Countdowns und Co. immer einen Preisvergleich durchführen.

Vorsicht vor „zu guten Schnäppchen“

Die allgemeine Rabattschlacht rund um den Black Friday ruft nicht selten Betrüger auf den Plan. Sie machen sich die oft durchgeführten Spontankäufe und die Jagd auf die besten Schnäppchen zu Nutze, um unvorsichtige Käufer in die Falle zu locken. Dabei werben sie meist mit Traumschnäppchen, deren Preise deutlich unter denen anderen Anbieter liegen. Oft bieten sie zudem nur Vorkasse oder andere nicht ohne weiteres zurückholbare Bezahlmethoden an. Wer hier vorschnell überweist, wird oft böse überrascht. Entweder kommt die bestellte Ware nicht an oder weist eine ganz andere Qualität als versprochen auf. Deswegen sollten Schnäppchenjäger bei unbekannten Verkäufern, die Waren deutlich unter den Preisen anderer Anbieter anbieten, vorsichtig sein. Das gilt auch für sogenannte Marketplace-Angebote bei Amazon. Auch hier tummeln sich oft unseriöse Anbieter, die lediglich den bekannten Namen des Onlinehändlers für ihre Absichten nutzen.

Tipps und Tricks für Black Friday, Cyber Monday und Cyber-Week:

  • Shoppen Sie trotz Schnäppchenjagd überlegt
  • Lassen Sie sich nicht von hohen Rabatten blenden
  • Kaufen Sie nicht spontan – Führen Sie immer einen Preisvergleich durch
  • Lassen Sie sich von Countdowns nicht unter Druck setzen
  • Achten Sie auf „zu gute Angebote“ und seien sie bei diesen vorsichtig
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