Handyporto: Briefmarke einfach per App bestellen und sofort nutzen

Du möchtest einen Brief versenden und hast derzeit keine Briefmarke zur Hand? Kein Problem, mit dem Handyporto kannst du einen Brief auch ohne Briefmarke frankieren. Im Folgenden informieren wir über die Buchung und Kosten des Handyportos.

Inhaltsverzeichnis

Handyporto als Ersatz für Briefmarke

Obwohl Emails, WhatsApps und Co. immer seltener einen Brief notwendig machen, müssen die schriftlichen Dokumente ab und an dennoch auf diesem Weg versendet werden. Nicht immer hat man dafür jedoch eine Briefmarke zur Hand. Wer nicht unnötig Marken auf Reserve lagern möchte, kann das Porto für das Versenden von Briefen auch digital erwerben. Das ist beispielsweise online möglich und kann anschließend einfach daheim ausgedruckt werden. Alternativ bietet die Deutsche Post jedoch auch das Handyporto an, mit dem sich Briefe auch ohne Drucker frankieren lassen.

Konkret erhalten Kunden hierbei einen Zahlencode, den sie einfach auf den Umschlag schreiben. Dieser dient als Ersatz für eine klassische Briefmarke und wird als vollwertiges Porto anerkannt. Dadurch lassen sich Briefe nicht nur in sekundenschnelle frankieren, sondern auch jederzeit versenden. Also auch dann, wenn keine Postfiliale offen hat oder kein Drucker verfügbar ist. Die Abrechnung erfolgt bequem über die Handyrechnung und wird mit der monatlichen Abrechnung abgebucht.

Vorteile der mobilen Briefmarke

Die Buchung des Briefportos über das Handy bietet einige Vorteile. Zum Beispiel die schnelle Verfügbarkeit und unkomplizierte Handhandhabung. Dabei eignet sich das Handyporto vor allem für das kurzfristige Versenden von Briefen sowie für Nutzer, die diesen Dienst nur noch selten nutzen und schnell und einfach Porto erwerben möchten.

  • für Briefe und Postkarten geeignet
  • jederzeit und an jedem Ort nutzbar
  • schnell und unkompliziert frankieren
  • kein Drucker notwendig, lediglich Handy und Stift
  • keine Wartezeit

Briefmarke per App anfordern – So geht’s

Um das Handyporto nutzen zu können, ist neben einem Stift lediglich ein Handy notwendig. Dabei bot die Post das mobile Porto lange Zeit per SMS-Code und App an. Mittlerweile wurde der SMS-Dienst jedoch eingestellt und das Handyporto in die „Post & DHL App“ integriert. Diese steht für Apple Gerät mit iOS und Android Geräte zur Verfügung und ist kostenlos in den Stores downloadbar.

Handyporto per Post & DHL App

  1. Post & DHL App installieren
  2. Gewünschtes Porto auswählen und „Code zum Beschriften“ anklicken
  3. Porto-Code wird im angezeigt:
    #PORTO
    XXXXXXXX
  4. Der Porto-Code ist 14 Tage lang gültig
  5. Code als Zweizeiler rechts oben im Briefmarkenfeld eintragen
    (dunklen Stift verwenden und auf Lesbarkeit achten)
  6. Brief in den nächsten Briefkasten einwerfen

Abgerechnet wird derzeit via PayPal und Kreditkarte (Visa, Master, Amex). Ob die Post in Zukunft weitere Optionen anbieten wird, bleibt abzuwarten. Beim „alten“ Handyporto konnten Kunden auch direkt über die Handyrechnung bezahlen.

Kosten und Preise der Online-Frankierung

Für den Handyporto-Service erhebt die Post derzeit ab 85 Cent Euro für einen Brief und 70 Cent für eine Postkarte. Das heißt, dass Nutzer für den Dienst nicht mehr bezahlen als beim klassischen Frankieren per Briefmarke. Denn auch dort liegen die Preise derzeit bei 85 Cent für einen Brief und 70 Cent für eine Postkarte. Neben einem Standardbrief können Nutzer auch einen Kompaktbrief und einem Großbrief versenden. Wer unsicher ist, welches Format er nutzen soll, kann sich auf Wunsch die Anforderungen für die dieses anzeigen lassen.

Standardbrief

0,85 €

Postkarte

0,70 €

Kompaktbrief

1,00 €

Großbrief

1,60 €

FAQ zum Handyporto

Gilt das Handyporto für alle Briefe?

Derzeit bietet die Post das Handyporto für Standard, Kompakt- und Großbriefe sowie für Postkarten an. Anderen Formate und Gewichte müssen weiterhin über eine reguläre Briefmarke frankiert werden.

Kann man mit dem Handyporto auch Pakete versenden?

Pakete werden nicht mit Handyporto angeboten. Der Service gilt nur für Briefe und Postkarten.

Wir wird das Handyporto bezahlt?

Nutzer buchen das Porto über die Post & DHL App und bezahlen es einfach über PayPal.

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