Datenautomatik bei Vodafone, Drillisch und Co.

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Neben der Drosselung sind seit einigen Jahren auch sogenannte Datenautomatiken in Handy-Tarifen üblich. Bei diesen werden zusätzliche Datenmengen aufgebucht, sobald das inkludierte Datenvolumen verbraucht wurde. In der Regel verursacht das System Zusatzkosten. Viele Anbieter geben ihren Kunden jedoch die Möglichkeit, die Automatik zu deaktivieren bzw. abzuschalten.

Datenautomatik statt Drosselung

Die Datenautomatik kommt seit einigen Jahren als Alternative zur klassischen Drosselung zum Einsatz. Dabei wird sie ebenfalls erst dann aktiv, sobald das im Tarif enthaltene Datenvolumen verbraucht wurde. Vorreiter in Sachen Datenautomatik war im Sommer 2014 die ehemalige E-Plus-Marke BASE. Zwar war die Kritik am neuen System groß, dennoch zogen nach und nach auch andere Anbieter nach. Darunter Vodafone, o2 und zahlreiche Drillisch-Marken.

BASE führte im Juni 2014 die erste Datenautomatik ein

Das Konzept der Datenautomatik sieht vor, dass die Surfgeschwindigkeit nach Erreichen der Volumengrenze nicht wie sonst üblich auf wenige Kbit/s gedrosselt wird. Stattdessen werden automatisch kleine Datenpakete aufgebucht, deren Preis bei wenigen Euro liegt. Meist besteht eine Datenautomatik aus drei derartigen Zusatzpaketen. Im Schnitt werden pro Paket 200 bis 300 MB für 2 Euro bis 3 Euro hinzugefügt. Je nach Anbieter und Tarif können sowohl das Datenvolumen als auch die Preise für die Aufbuchung variie