Rufnummernmitnahme: Handynummer mitnehmen und portieren

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Seit vielen Jahren haben Mobilfunkkunden die Möglichkeit, eine bestehende Handynummer zu einem anderen Anbieter mitzunehmen. Das ist auch bei noch laufenden Verträgen möglich. Allerdings erheben die Anbieter in der Regel eine Gebühr und fordern die Einhaltung bestimmter Bedingungen, um eine Portierung durchzuführen.

Rufnummernmitnahme und Portierung der Nummer

Die Rufnummernmitnahme ist seit 2002 möglich und erlaubt es Mobilfunkkunden, eine bestehende Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitzunehmen. Das heißt, dass sie bei einem Anbieterwechsel oder nach einer Kündigung nicht auf ihre bisherige Rufnummer verzichten müssen, sondern diese auf Wunsch zum neuen Anbieter mitnehmen können. Dadurch ist es möglich, eine bekannte Nummer über viele Jahre zu behalten, obwohl sich der Anbieter oder das Netz regelmäßig ändern.

Portierung und MNP?
Die Rufnummernmitnahme hat mehrere Namen. Sie ist unter anderem auch als Portierung oder MNP bekannt. Diese Begriffe meinen jedoch das gleiche, nämlich die Mitnahme einer bestehenden Nummer zu einem anderen Anbieter.

Allerdings bedeutet die Möglichkeit der Rufnummernmitnahme auch, dass sich anhand der Nummer nicht mehr zweifelsfrei feststellen lässt, in welchem Netz die Handyvorwahl aktiv ist. Deshalb sollten Kunden mit einer Community-Flat oder interner Netzflat vorab die Netzzugehörigkeit ermitteln, um sicherzustellen, dass sich die Zielnummer tatsächlich im gewünschten Netz befindet und nicht bereits ein- oder mehrmals mitgenommen wurde.

Gesetz regelt Rufnummernmitnahme

Die Regularien der Rufnummernmitnahme sind im Telekommunikationsgesetz geregelt. 2012 erfolgte eine umfassende Novellierung, die die Möglichkeiten der Rufnummernportierung deutlich ausweitete. Seitdem ist es zum Beispiel möglich, auch eine Portierung aus einem laufenden Vertrag heraus vorzunehmen. Bislang stand diese Option nur zum bzw. nach Vertragsende bereit.

Konkret wird die Rufnummernmitnahme in § 46 des Telekommunikationsgesetzes behandelt. Dort wird unter anderem festgelegt, dass „Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten […] beibehalten können“. Außerdem kann der „Endnutzer jederzeit die Übertragung der zugeteilten Rufnummer verlangen.

Allerdings kann und darf der abgebende Anbieter für die Freigabe und Übertragung der Rufnummer zum neuen Anbieter eine Gebühr erheben. Diese darf eine Obergrenze von 30,72 € nicht überschreiten, kann ansonsten jedoch von den Anbietern frei bestimmt werden. In der Regel liegen die Portierungsgebühren bei 25 € bis 30 €. Diese werden jedoch nur beim abgebenden Anbieter fällig. Der neue Anbieter darf für die Aufbuchung der alten Nummer keine Gebühren geltend machen.

Details und Kosten der Rufnummernmitnahme

Welche Kosten konkret bei einer Portierung fällig werden, hängt vom Anbieter ab. Dieser darf die Gebühr frei festlegen, sofern sie eine Obergrenze von 30,72 Euro nicht überschreitet. Die Netzbetreiber o2, Telekom und Vodafone erheben einheitlich 29,95 € für die Portierung und lasse diese sowohl von Vertrags- als auch von Prepaid-Tarifen zu.

Die Discounter und Provider erheben in der Regel ebenfalls Gebühren zwischen 25 € und 30 €. Hier sollten sich Kunden jedoch vorab informieren, welche Kosten genau fällig werden. Außerdem sollte in Erfahrung gebracht werden, wie die Begleichung der Kosten erfolgt. Während bei Vertragstarifen die Verrechnung in der Regel mit der Abschlussrechnung stattfindet, muss die Gebühr bei Prepaidkarte meist in Form von Guthaben vorhanden sein. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass vorab eine Überweisung auf das Konto des jeweiligen Anbieters erfolgen muss.

Grundlegend gibt es einige Punkte bei einer Rufnummernportierung zu beachten, damit diese erfolgreich durchgeführt werden kann.

Dies gilt es bei einer Rufnummernmitnahme zu beachten:

  • Die persönlichen Daten beim alten und neuen Anbieter müssen übereinstimmen und dürfen keine Unterschiede aufweisen. Deshalb sollte vor Beauftragung der Portierung darauf geachtet werden, dass dem abgebenden Anbieter Namensänderungen und Umzüge gemeldet werden, damit dieser auf dem gleichen Stand ist wie der neue Anbieter. Bei abweichenden Daten wird die Portierung in der Regel abgelehnt.

  • Eine Portierung ist wahlweise zum bzw. nach Ende des Vertrags und während der Laufzeit möglich. Zu beachten gilt, dass bei einer vorzeitigen Rufnummernmitnahme die Laufzeit des Altvertrags unangetastet bleibt und dieser weiterhin bedient werden muss.

  • Nach Vertragsende besteht in der Regel noch 30 Tage lang die Möglichkeit, eine Nummer nachträglich mitzunehmen. Einige Anbieter erlauben dies sogar länger, etwa bis zu 90 Tage.

  • Die Bearbeitung einer Portierung dauert meist zwischen 8 und 14 Tagen. Wer eine Rufnummernmitnahme zeitnah wünscht, sollte diese also früh beantragen.

  • In der Regel erhebt der abgebende Anbieter eine Portierungsgebühr von 25 € bis 30 €. Viele Anbieter gewähren ihren Neukunden jedoch eine sogenannte Wechselgebühr, sofern diese eine bestehende Rufnummer mitbringen. Diese Wechselgebühr kann bis zu 30 € betragen und gleicht oft einen Großteil der Portierungskosten wieder aus.

Portierung aus Prepaid-Tarifen

Viele Anbieter erlauben die Rufnummernmitnahme nicht nur bei Vertragstarifen, sondern auch bei Prepaid-Tarifen. Darunter die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2. Bei allen übrigen Anbietern muss die Möglichkeit der Portierung aus Prepaid-Tarifen im Einzelfall erfragt werden. Vor allem bei einer Prepaid Wunschrufnummer oder VIP Handynummer wird häufig eine Portierung gewünscht.

Die Gebühr liegt bei den drei Netzbetreibern jeweils 29,95 € und muss als Guthaben auf der Simkarte vorhanden sein. Ist das nicht der Fall, schlägt dir Portierung fehl. Während die Telekom zudem eine Kündigung des Prepaid-Vertrages voraussetzt, reicht es Vodafone, wenn die Verzichtserklärung ausgefüllt eingesandt wird. Bei o2 ist lediglich die Anmeldung der Portierung über die Telefon-Hotline notwendig.

Die Telekom  verlangt die Kündigung des Prepaid-Vertrages. Das ist unter anderem online über das Kündigungsformular möglich.
Anschließend wird der Prepaid-Vertrag mit einer Frist von 14 Arbeitstagen beendet. Sobald die Kündigungsbestätigung eingetroffen ist, kann die Portierung beim neuen Anbieter beauftragt werden.

Um die Nummer eines CallYa Vertrages mitzunehmen, müssen Kunden die Verzichtserklärung ausfüllen und per Fax oder Post an Vodafone übersenden. Nach einer angemessenen Wartezeit, um Vodafone die Möglichkeit der Bearbeitung zu geben, kann die Portierung beim neuen Anbieter beauftragt werden.

Bei o2 ist keine Verzichtserklärung notwendig. Allerdings sollte der Netzbetreiber vorab über die geplante Portierung unterrichtet werden, etwa durch einen Anruf bei der Kundenbetreuung. Ist das erfolgt, kann die Rufnummernmitnahme beim neuen Anbieter beauftragt werden.

Handynummer vorzeitig mitnehmen

Seit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes im Jahr 2012 haben Mobilfunkkunden die Möglichkeit, eine Rufnummer auch vorzeitig mitzunehmen. Das heißt, dass sie nicht bis zum Ende der Vertragslaufzeit warten müssen, um eine Portierung durchzuführen. Konkret heißt es im Gesetz, dass der „Endnutzer jederzeit die Übertragung der zugeteilten Rufnummer verlangen kann“. Allerdings ist das Vorgehen bei einer vorzeitigen Portierung ein wenig anders als bei einer Mitnahme zum Ende der Laufzeit.

Rufnummernmitnahem trotz Vertrag:
Obwohl eine Rufnummern vorzeitig mitgenommen werden kann, bleibt das Vertragsverhältnis mit dem abgebenden Anbieter gemäß der vertraglichen Vereinbarungen bestehen. Das heißt, dass die Mitnahme einer Rufnummer keine vorzeitige Vertragsauflösung auslöst.

Wer eine Rufnummer vorzeitig mitnimmt, also aus einem noch laufenden Vertrag herauslöst und zu einem anderen Anbieter portiert, muss den alten Vertrag trotzdem weiter bedienen. Dazu zählt nicht nur die Bezahlung des vereinbarten monatlichen Paketpreises, sondern auch die ordnungsgemäße Kündigung. Eine vorzeitige Portierung löst weder den Vertrag eher auf, noch sorgt sie automatisch für die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Für die Dauer der alten Laufzeit müssen hier also zwei Tarife bezahlt werden. In der Regel teilt der abgebende Anbieter zu diesem Zweck eine neue Nummer zu, damit der alte Tarif weiterhin genutzt werden kann. Passiert das nicht automatisch, kann der Kunde dies verlangen.

Ablauf einer vorzeitigen Portierung

Um eine vorzeitige Portierung vorzunehmen, muss ein sogenanntes Opt-In gesetzt werden. Darunter versteht man einen Hinweis in den Kundendaten, dass eine Rufnummernmitnahme während der Laufzeit gewünscht wird. Das Opt-In kann in der Regel telefonisch über die Kundenbetreuung des Anbieters eingerichtet werden. Dabei ist es ausreichend, dem Servicemitarbeiter den Wunsch der vorzeitigen Portierung mitzuteilen. Dieser nimmt den notwendigen Vermerk dann vor.

Anschließend haben Kunden 30 Tage lang Zeit, um die Portierung beim neuen Anbieter anzustoßen oder in Auftrag zu geben. Findet die Portierung nicht binnen 30 Tagen statt, verfällt das Opt-In. Allerdings kann es jederzeit neu gesetzt werden. Hierfür ist dann jedoch ein erneuter Anruf notwendig.

  • Opt-In beim abgebenden Anbieter setzen lassen (telefonisch über die Kundenbetreuung möglich).

  • Portierung binnen 30 Tagen beim neuen Anbieter in Auftrag geben.

  • Nach erfolgreicher Portierung teilt der alte Anbieter (z.T. auf Wunsch des Kunden) eine neue Rufnummer zu, mit der der alte Vertrag weiter genutzt werden kann. Dieser läuft gemäß seiner Laufzeit weiter und muss gekündigt werden.

Portierung zum Vertragsende

Die Rufnummernmitnahme zum Vertragsende ist die üblichste Form der Portierung. Im Vergleich zur vorzeitigen Mitnahme müssen sich Kunden hier nicht vorab bei ihrem Anbieter melden, sondern können die Portierung direkt beim neuen Anbieter in Auftrag geben. Dieser setzte sich dann mit dem abgebenden Anbieter in Verbindung, die Übertragung der Nummer findet zum Ende des Vertrages statt. Auch das Ausfüllen bestimmter Formulare beim alten Anbieter ist nicht nötig. Es reicht, wenn die Rufnummernmitnahme beim Abschluss des Neuvertrages gegenüber dem neuen Anbieter angezeigt und beauftragt wird.

Die Portierungsgebühr, die der abgebende Anbieter erhebt, wird auf dessen Abschlussrechnung berechnet und eingezogen. Zu beachten gilt, dass die Abschlussrechnung in der Regel erst nach Auslaufen des Vertrages erstellt werden kann und dadurch nach Vertragsende eintrifft. Etwaige Wechselgebühren, die der neue Anbieter gewährt, schreibt dieser auf einer der ersten Rechnungen gut und verrechnet sie meist mit den anfallenden Gebühren. Ein weiteres Mal Portierungsgebühren erhebt der neue Anbieter nicht.

Handynummer nachträglich mitnehmen

Die meisten Anbieter bieten auch eine zeitlich begrenzte nachträgliche Portierung an. Das heißt, dass die Rufnummernmitnahme auch noch nach Ende des Vertrages möglich ist. Die meisten Anbieter lassen dafür ein Zeitfenster von 30 Tagen nach Vertragsende, die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2 gewähren sogar 90 Tage. In dieser Zeit wird die Rufnummern reserviert und kann innerhalb der Frist nachträglich zum neuen Anbieter portiert werden.

Nachträgliche Portierung prüfen:
Bevor eine nachträgliche Portierung beauftragt wird, sollte geprüft werden, ob der neue Anbieter die nachträgliche Übertragung auch akzeptiert. Zwar geben die meisten Anbieter auch nachträglich eine Nummer frei, akzeptieren jedoch nicht immer deren Aufbuchung auf einen bereits aktiven Neuvertrag. Hat dieser bereits eine neue Nummer aus dem Pool erhalten, kann diese zum Teil nicht mehr geändert werden.

Wer auf seine Nummer angewiesen ist, sollte daher möglichst eine vorzeitige Portierung oder eine Mitnahme zum Vertragsende beauftragen.

Der abgebende Anbieter reserviert die Nummer für die Dauer der jeweiligen Frist und überträgt sie auf Wunsch noch mehrere Wochen lang zum neuen Anbieter. Auch hier muss die Portierung beim neuen Anbieter beauftragt werden, der sich die Nummer dann vom alten Anbieter holt. Zu beachten gilt, dass nicht alle Anbieter eine nachträgliche Portierung auf bereits aktive Neuverträge zulassen (siehe Info-Box).

Rufnummernmitnahme zum gleichen Anbieter

In der Regel ist eine Rufnummernmitnahme nur zwischen zwei verschiedenen Anbietern möglich. Wer beim gleichen Anbieter bleiben möchte, kann seine Rufnummer meist nicht im Rahmen einer Portierung mitnehmen. Soll die Nummer dennoch gleich bleiben, muss der Weg über eine reguläre Vertragsverlängerung genommen werden.

Als gleicher Anbieter wird dabei tatsächlich der gleiche Anbieter betrachtet. Das Netz ist dafür nicht zwingend ausschlaggebend. Entscheidet ist meist, dass es sich beim alten und neuen Anbieter um zwei unterschiedliche Unternehmen handelt. Diese können aber durchaus im gleichen Netz agieren oder zu einem Mutterkonzern gehören. Allerdings ist es meist auch möglich, beim gleichen Anbieter in ein anderes Netz zu wechseln.

Eine Portierung ist bei einem Wechsel zu einem neuen Anbieter möglich. Allerdings bieten Provider wie mobilcom-debitel die Rufnummernmitnahme auch dann an, wenn lediglich das Netz gewechselt wird. Hier wird jedoch – obwohl es sich um den gleichen Anbieter handelt – dennoch eine Portierungsgebühr fällig.

Gesetzlich nicht geregelt ist die Portierung zum gleichen Anbieter. Hier handelt es sich um Kulanz. Während einige diese Option kategorisch ablehnen, lassen sie andere aus Kulanz zu. Eine gesetzliche Verpflichtung gibt es nicht. Außerdem fällt in der Regel trotzdem eine Portierungsgebühr an.

Bevor ein Wechsel inklusive Portierung in Erwägung gezogen wird, sollte demnach geklärt werden, ob eine Rufnummernmitnahme möglich ist. Wer beim gleichen Anbieter bleiben möchte, kann diese in der Regel nicht durchführen. Sie ist nur beim Wechsel zu einem anderen Anbieter bzw. in ein anderes Netz möglich.

FAQ zur Rufnummernmitnahme

Welche Möglichkeiten der Rufnummernmitnahme gibt es?

Insgesamt stehen drei verschiedene Optionen zur Portierung bereit:

  • Rufnummernmitnahme während der Vertragslaufzeit (vorzeitige Portierung)
  • Mitnahme der Rufnummer zum Ende der Vertragslaufzeit (klassische Portierung)
  • Rufnummernmitnahme nach Ende der Vertragslaufzeit (nachträgliche Portierung)

Je nach Art der Mitnahme müssen verschiedene Aspekte beachtet und eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem das Setzen eines Opt-Ins bei einer Mitnahme während der Vertragslaufzeit (vorzeitige Portierung) oder das Einhalten bestimmter Fristen bei einer nachträglichen Mitnahme.

Fallen bei einer Portierung Gebühren an?

Die Mitnahme einer Rufnummer ist in der Regel mit einer Portierungsgebühr verbunden, die vom abgebenden Anbieter erhoben wird. Für diese Gebühr gilt eine Obergrenze von 30,72 €, die Anbieter verlangen in der Regel zwischen 25 € und 30 €.

Zahlung per Rechnung oder Guthaben

Die Kosten werden bei Laufzeitverträgen meist mit der Abschlussrechnung abgebucht. Bei Prepaid-Verträgen muss die Gebühr vorab aufgeladen oder überwiesen werden.

Kann eine Portierung abgelehnt werden?

Der abgebende Anbieter kann die Portierung unter gewissen Umständen ablehnen. Der häufigste Grund für eine Ablehnung sind nicht übereinstimmende Datensätze. Das heißt, dass beim alten Anbieter andere persönliche Daten hinterlegt sind als beim neuen Anbieter. Um eine erfolgreiche Portierung zu gewährleisten müssen die Daten bei beiden übereinstimmen.

Eine grundsätzliche Ablehnung der Portierung ist gesetzlich jedoch nicht zulässig.

Wer beauftragt eine Portierung?

Die Portierung muss vom Kunden im Rahmen einer Neubuchung beauftragt werden. Das heißt, dass er im Bestellprozess beim neuen Anbieter angeben muss, dass er eine Rufnummernmitnahme wünscht. Die meisten Anbieter bieten dafür einen Unterpunkt während des Bestellprozesses an. Bei diesem müssen mindestens folgende Angaben gemacht werden:

  • vollständige Rufnummer
  • abgebender Anbieter
  • Vertragsinhaber beim abgebenden Anbieter

Oft werden auch weitere Details abgefragt. Etwa, zu wann die Portierung geplant ist.

Bei einer klassischen Portierung zum Vertragsende reicht die Beauftragung beim neuen Anbieter in der Regel aus. Bei einer vorzeitigen, nachträglichen oder Prepaid-Portierung sind zum Teil weitere Schritte notwendig. Zum Beispiel das Setzen eines Opt-Ins (bei vorzeitiger Portierung).

Kann eine Portierung abgebrochen werden?

In der Regel ist eine bereits beauftragte und vom abgebenden Anbieter veranlasste Portierung nicht mehr aufzuhalten. Anders verhält es sich bei einer vorzeitigen Portierung, bei der ein Opt-In gesetzt wurde. Dieses Opt-In verfällt nach 30 Tagen, wenn in dieser Zeit keine Portierung bei einem anderen Anbieter beauftragt wurde. Allerdings ist eine Übertragung auch hier meist nicht mehr rückgängig zu machen, wenn der neue und der alte Anbieter bereits alles in die Wege geleitet und sich auf einen gemeinsamen Termin geeinigt haben.

Das ist vor allem im Falle eines Widerrufs wichtig. Wird ein neuer Tarif, auf den eine Portierung beauftragt wurde, widerrufen, ist die Nummer häufig verloren und kann nicht wieder rückübertragen werden. Ob der neue Anbieter eine erneute Portierung anbietet, muss im Einzelfall erfragt werden.

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