Telekom: Glasfaser für 107.000 Haushalte in 9 Kommunen

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Die Telekom beginnt damit, Unternehmen für den hauseigenen Glasfaseranschluss zu werben. Wer sich frühzeitig für die schnellen Verbindungen entscheidet, profitiert nicht nur von vergünstigten Konditionen, sondern soll auch Datenraten von bis zu 100 Gbit/s erhalten. Und das bereits bis 2020.

Update vom 13.09.2021

107.000 Haushalte in 9 Kommunen erhalten Glasfaser

Die Telekom beginnt in neun weiteren Kommunen mit dem Ausbau des Glasfaser Netzes. Davon profitieren insgesamt 107.000 Haushalte, Unternehmen und Schulen, die in Zukunft Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s nutzen können. Konkret startet die Telekom den Ausbau in diesen Kommunen:

  • Bad Schwartau
  • Bayreuth
  • Düsseldorf
  • Erlangen
  • Frankfurt a.M.
  • Heidelberg
  • Leverkusen
  • Mannheim
  • Nürnberg

Interessenten können unter www.telekom.de/jetzt-glasfaser prüfen, ob ihr Anschluss im Ausbaugebiet liegt. Außerdem ist ab sofort die Vorbestellung möglich, mit der sich Kunden verbindlich für einen der neue Glasfaseranschlüsse in ihrem Haus oder Unternehmen anmelden können. Sobald dieser technisch realisiert wurde, schaltet die Telekom diesen in den eigenen vier Wänden frei.

Update vom 10.05.2021

Glasfaser für 9.700 weitere Unternehmen

Die Telekom setzt den Glasfaser-Ausbau fort und stattet 9.700 weitere Unternehmen in Gewerbegebieten mit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s aus. Davon profitieren den Angaben nach Firmen in 77 Gewerbegebieten in 74 Kommunen. Darunter Achern, Ahaus, Alzey, Bad Bentheim, Bad Honnef, Baden-Baden, Bayreuth, Berching, Birkenfeld und Bretten. Für das Projekt verlegt der Netzbetreiber mehr als 600 Kilometer Glasfaser und nutzt das Trenching-Verfahren. Unternehmen, die von dem Ausbau kostenlos profitieren möchten, können sich frühzeitig für einen Glasfaser-Anschluss der Telekom entscheiden, heißt es. Informationen dazu finden Interessierte unter www.telekom.de/jetzt-vollglas.

Update vom 08.12.2020

2 Millionen Haushalte pro Jahr

Wie die Telekom mitteilt, will das Unternehmen die Schlagzahl beim Glasfaserausbau deutlich erhöhen. Ab 2021 sollen jährlich zwei Millionen Haushalte an das Glasfaser-Netz angeschlossen werden. Das Ziel: Bis 2030 surfen alle Haushalte in Deutschland über einen FTTH-Anschluss. Dafür gründet das Unternehmen unter anderem die „Fiber Factory“, in der 13.000 Mitarbeiter Glasfaser-Anschlüsse quasi am laufenden Band produzieren. Srini Gopalan, Deutschland-Vorstand der Telekom, erklärt:

FTTH ist der Schlüssel für den nächsten Digitalisierungsschub. Dafür haben wir unsere Prozesse revolutioniert. Unsere Fiber Factory läuft jetzt richtig hoch. Damit bringen wir die Glasfaser direkt dorthin, wo sie zukünftig immer mehr benötigt wird: In Haushalten, Unternehmen und Schulen. In der Stadt und auf dem Land.

Update vom 20.10.2020

60 Kommunen erhalten Glasfaser

Wie die Telekom bekannt gibt, startet in diesen Tagen eine große Vermarktungsoffensive für Glasfaser-Anschlüsse. Davon profitieren rund 600.000 Haushalte in 60 Kommunen im Bundesgebiet. Allerdings müssen sich Interessenten noch etwas gedulden. Denn der Ausbau erfolgt erst ab 2021. Dafür nimmt die Telekom ab sofort Vorbestellungen von Kunden entgegen, die so bis zu 800 Euro beim Hausanschluss sparen können. Zum Beispiel in Bad Salzungen, Bergen auf Rügen, Berlin (Karlshorst, Hansaviertel, Siemensstadt, Weissensee), Bonn-Nordstadt, Bornheim, Braunschweig-Ost, Brühl, Hamburg (Eppendorf, Winterhude), Ilmenau, Laatzen, Mannheim-Schwetzingerstadt, Taufkirchen, Trier, Unterhaching und Wesseling. Weitere Kommunen kommen nach und nach hinzu. Informationen erhalten Interessenten und Hauseigentümer unter www.telekom.de/jetzt-glasfaser.

Update vom 14.09.2020

1 Gbit/s für 14 weitere Kommunen

Die Telekom rüstet das eigene Glasfasernetz für Unternehmen auf und bereitet den Ausbau auf bis zu 1 Gbit/s in 14 weiteren Kommunen vor. Davon profitieren den Angaben nach rund 4.000 Unternehmen. Im sogenannten Trenching-Verfahren will die Telekom gut 230 Kilometer Glasfaser verlegen und die interessierten Unternehmen kostenlos an das Netz anschließen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich diese frühzeitig für einen Glasfaser-Tarif der Telekom entscheiden und die Vorvermarktung nutzen.

Dabei wird der Ausbau in diesen Kommunen vorangetrieben:  Bad Sobernheim, Bad Soden, Bodelshausen, Eschborn, Freiburg, Hannover, Hirschberg, Karlsbad, Kassel, Kehl, Mainz, Mörfelden-Walldorf, Offenbach und Wiesbaden.

Ursprünglicher Artikel

Glasfaser mit bis zu 100 Gbit/s

Neben dem Vectoring setzt die Telekom auch auf Glasfaseranschlüsse. Nachdem diese in der Vergangenheit vor allem für Privatkunden ausgebaut wurden, sollen nun zahlreiche Unternehmen an die schnellen Leitungen angeschlossen werden. Wie der Netzbetreiber mitteilt, plant das Unternehmen den Anschluss von fast 30.000 Unternehmen in 141 weiteren Kommunen.

Dabei sollen die schnellen Datenraten bereits bis 2020 zur Verfügung stehen und in der Spitze bis zu 100 Gbit/s betragen. Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, erklärt:

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist eine Chance und Herausforderung für Deutschland. Die Basis dafür ist eine flächendeckende Breitband-Versorgung. Das wissen wir und verstärken gerade deswegen den Glasfaserausbau in Gewerbegebiete: In der fünften Welle gehen wir jetzt mit weiteren 161 Gewerbegebieten in die Vorvermarktung.

Unternehmen können sich anmelden

Allerdings ist die Telekom noch nicht sicher, welche Unternehmen tatsächlich von den schnellen Geschwindigkeiten profitieren werden. Denn der Ausbau der Gewerbegebiete ist maßgeblich davon abhängig, wie viele Firmen Interesse zeigen. Daher bietet der Netzbetreiber nun bis Mai in den geplanten Gebieten eine Vorvermarktung an. Das heißt, dass sich interessierte Unternehmen bereits jetzt für einen Glasfaseranschluss entscheiden müssen, wenn sie diesen ab 2020 nutzen möchten. Nur wenn mindestens 30 Prozent der ansässigen Unternehmen ihre Zusage erteilen, baut die Telekom das Gebiet auch aus.

Dabei setzt der Netzbetreiber auf das zeitsparende, nachhaltige und kosteneffiziente Trenching-Verfahren und verlegt für das aktuelle Projekt über 1.000 Kilometer Glasfaser. Unternehmen, die sich frühzeitig für den Ausbau entscheiden, werden kostenfrei an das Glasfasernetz angeschlossen, heißt es.

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