Voicemail-Betrug per SMS – So schützen Sie sich

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Photo by NordWood Themes on Unsplash

Taucht die Nachricht „Neue Voicemail“ mitsamt einem Link im Posteingang auf, sollten Smartphone-Nutzer vorsichtig sein. Denn mit dieser Masche versuchen Betrüger derzeit ahnungslose Kunden in eine Kosten- oder Abofalle zu locken.

Vorsicht vor „Neue Voicemail“-Nachricht

Betrüger versuchen in diesen Tagen mit einer neuen Masche Kasse zu machen. Dabei trifft eine SMS mit dem Hinweis auf eine neue Voicemail ein, die Nutzer angeblich über den beigefügten Link abrufen können. Wer auf diesen klickt landet jedoch nicht bei der angekündigten Voicemail, sondern direkt in einer Abzockfalle. Denn die Webseite hinter dem Link fordert zur Installation einer App auf, die Schadsoftware enthalten kann. 

Die Verbraucherzentralen warnen vor der Masche, die je nach Absender unterschiedliche SMS-Inhalte haben kann. Neben der Ankündigung einer vermeintlich neuen Voicemail kann auch der Hinweis auf einen verpassten Anruf oder ähnliches enthalten sein. Ziel der bewusst vage gehaltenen Nachrichten ist immer der Klick auf den Link. Denn nur dann kann sich die App installieren, die dann Daten ausspähen, unbemerkt massenhaft SMS versenden oder ein teures Abo buchen kann.

Beispiele für Abzock-SMS

  • „Sie haben eine neue Mitteilung von Ihrem Dienstanbieter erhalten“
  • „Sie haben einen verpassten Anruf. Der Anrufer hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen“
  • „Verpasster Anruf. Die aufgezeichnete Nachricht ist verfuegbar unter“
  • „Am 08.02. um 20:10 Uhr wurde eine Voicemail-Nachricht fur Sie hinterlassen. Bitte besuchen Sie …“
  • „Neue Nachricht des Mobilfunkbetreibers“
  • „Sie haben zwei neue . Sprachnachrichten erhalten“
  • „Ich möchte dir eine Sprachnachricht über HeyTell . senden. Link: xyz“
  • „Free Msg: <h> Neue Nachricht! Klicekn Sie auf den Link, um sie zu lesen:“
  • „Sie . haben eine MMS-Nachricht_ erhalten. Lesen Sie . hier:“

Eine ähnliche Masche kursierte bereits vor einigen Monaten und kündigte ahnungslosen Nutzern ein vermeintliches Paket an. Auch hier sollten die Empfänger dazu animiert werden, auf den beigefügten Link zu klicken. 

Was tun bei Voicemail-Nachrichten?

Wer eine solch dubiose Nachricht erhält, kann ihre Echtheit ganz einfach prüfen. Rufen Sie dafür einfach ihre Voicemail direkt über die zugehörige Nummer oder Kurzwahl an und hören sie, ob es tatsächlich eine Sprachnachricht gibt. Auf die Aufforderung, den Link anzuklicken, sollten sie hingegen nicht reagieren. Schon gar nicht, wenn dieser offenbar zu unbekannten Drittseiten führt. Sollten solchen Nachrichten von Banken, Shops oder ähnlichem kommen, schauen Sie am besten direkt in Ihrem Login nach, ob etwas vorliegt. Auch hier sollte nicht der Link in der SMS genutzt werden.

Kommt diese Warnung zu spät und der Link wurde bereits angeklickt, müssen Kunden selbst aktiv werden. Vor allem, wenn sie bereits die über den Link verfügbare App installiert haben. In diesem Fall empfiehlt es sich, das Smartphone in den Flugmodus zu schalten und die App direkt wieder zu löschen. Allerdings ist das kein Garant dafür, dass die Betrüger nicht doch hohe Kosten verursachen. Tipps und Tricks wie Kunden in diesem Fall am besten vorgehe, geben die Verbraucherzentralen hier.

So schützen Sie sich vor Smishing

Um sich vor Smishing, also dem Betrug per SMS, zu schützen, gibt es ebenfalls einige Tipps. Gehen Sie sorgsam mit Ihren persönlichen Daten um, sperren Sie dubiose Nummern und seien Sie wachsam. Wenn Ihnen Nachrichten seltsam vorkommen, klicken Sie nicht den enthaltenen Link an. Generell sollten Links in SMS und Nachrichten Dritter immer misstrauisch machen. Prüfen Sie daher, ob die Nachricht wirklich echt ist. Etwa, indem Sie direkt im Kundenlogin des vermeintlichen Absenders nachsehen. Viele Smartphones bieten zudem einen Spam-Schutz oder lassen sich per App mit diesem nachrüsten.

Ein aktuelles Betriebssystem und ein Virenschutz helfen ebenfalls, potentielle Schäden zu minimieren. Sofern noch nicht geschehen, richten Sie über Ihren Anbieter eine Drittanbietersperre ein. Mit dieser sind Sie vor ungewollten Abos und Abbuchungen geschützt. Sollte es bereits Streitigkeiten mit dem Anbietet oder anderen Ärger geben, helfen auch die Verbraucherzentralen weiter.

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