WhatsApp Betrugsmasche: Zahlencode-Betrug nimmt wieder zu

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Der Messenger WhatsApp ist immer wieder das Ziel von Betrügern. Mit gefälschten Nachrichten, Versprechen und Links versuchen Dritte unvorsichtige Nutzer in die Falle zu locken. Damit WhatsApp User immer wissen, auf was sie achten müssen, fassen wir die aktuellen Betrugsmaschen in diesem Artikel zusammen.

Update vom 11.06.2021

Zahlencode per WhatsApp – Vorsicht vor Betrug

Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Dritte Zugang zum Account verschaffen können. Zwar ist dieser Versuch nicht neu, flammt jetzt jedoch wieder verstärkt auf. Dabei nutzen Dritte einen bereits gehackten und übernommen Account und schreiben gezielt dessen Kontakte an. Als unvorbereiter WhatsApp User tappt man dann schnell in die Falle. Und so funktioniert der Trick mit dem Zahlencode:

  1. Der WhatsApp User bekommt unerwartet eine SMS mit einem sechstelligen Zahlencode
  2. Kurz darauf schreibt der vermeintliche Freund eine WhatsApp-Nachricht, in der er erklärt, dass er die SMS mit dem Code versehentlich verschickt habe
  3. Er bittet nun darum, diese sechs Zahlen via WhatsApp mitzuteilen

Wer das jedoch tut, verliert sehr wahrscheinlich den Zugriff auf WhatsApp. Denn der sechsstellige Zahlencode ist der Verifizierungscode des eigenen WhatsApp-Accounts. Diesen hat man an einen unbekannten Dritten weitergeben, der bereits zuvor den Account des Freundes oder Bekannten auf die gleiche Art übernommen hat.

Beispiel der Betrugsmasche (Quelle: LKA Niedersachsen)

Was passiert nach Account-Übernahme?

Die Möglichkeiten, die die Täter mit den so ergaunerten Accounts haben, sind vielfältig. Da für Kontakte nicht ersichtlich ist, dass der Account nicht mehr dem eigentlichen Besitzer gehört, kann er für zum Beispiel für die „Verbreitung von Schadsoftware und Spam, aber auch Erpressung, Betrug (Zahlungscodes, Hilfe nach angeblichen Überfällen usw. erbitten) und die Teilnahme an WhatsApp-Gruppen mit illegalen Inhalten (z.B. Kinderpornografie)“ genutzt werden, so das LKA.

Um einen gestohlenen Account wiederherzustellen, gibt WhatsApp im hauseigenen Hilfebereich Anweisungen:

Melde dich mit deiner Telefonnummer bei WhatsApp an und verifiziere deine Telefonnummer, indem du den sechsstelligen Code eingibst, den du per SMS erhältst. Mehr über die Verifizierung deiner Telefonnummer erfährst du in unserem Hilfebereich für Android-Geräte und iPhone.

Sobald du den sechsstelligen SMS-Code eingegeben hast, wird die Person, die deinen Account verwendet, automatisch abgemeldet.

Du wirst möglicherweise auch aufgefordert, den Code für die Verifizierung in zwei Schritten einzugeben. Wenn du diesen Code nicht kennst, hat möglicherweise die Person, die deinen Account benutzt, die Verifizierung in zwei Schritten aktiviert. Du musst in diesem Fall sieben Tage warten, um dich ohne den Code für die Verifizierung in zwei Schritten anzumelden. Auch wenn du diesen Verifizierungscode nicht kennst, wurde die andere Person aus deinem Account abgemeldet, nachdem du den sechsstelligen SMS-Code eingeben hast. Mehr über die Verifizierung in zwei Schritten erfährst du in diesem Artikel.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die Zweifaktor-Authentifizierung bei WhatsApp einzurichten. Diese macht es Dritten schwerer, den eigenen Account auf solch einfache Weise zu übernehmen. Weitere Details zur Masche gibt es beim LKA Niedersachsen.

WhatsApp Betrugsmaschen auf dem Vormarsch

In den vergangenen Jahren haben Betrüger immer wieder versucht, über den Messenger WhatsApp an sensible Kunden- und Logindaten und andere Nutzerinformationen zu kommen. Dabei zeigte sich, dass es oft nur wenige Maschen sind, die jedoch regelmäßig wieder aufflammen. So versprechen Betrüger oft zusätzliche Funktionen oder Features, die Kunden nur durch das Klicken auf einem Link und das anschließend Weitersenden an zehn Kontakte oder dergleichen erhalten können.

Dadurch verbreiten sich die Betrugsversuche in Wellen immer wieder aufs neue. Deswegen sollten User von WhatsApp die Augen offen halten und keine dubiosen Links anklicken, die Dinge versprechen, die zu schön sind, um wahr zu sein. Damit Nutzer immer wissen, welche Betrugsversuche aktuell im Umlauf sind, fassen wir diese weiter oben im jeweiligen Update zusammen.

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