Vodafone Handyvertrag kündigen, Kündigung per Fax, Brief & online

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Vodafone-Kunden, die ihren Handyvertrag nicht mehr nutzen möchten, müssen zwingend eine Kündigung vornehmen. Dabei müssen bestimmte Kündigungsfristen eingehalten und Laufzeiten beachtet werden. Allerdings ist das Kündigen eines Vodafone-Vertrages kein Hexenwerk und mit wenigen Handgriffen erledigt. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Vodafone Vertrag kündigen – So geht’s

Soll ein Vodafone Vertrag aufgelöst werden, ist eine Kündigung notwendig. Damit äußern Kunden ihren Beendigungswunsch und informieren den Netzbetreiber gleichzeitig darüber, dass ihr Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt enden soll. Allerdings scheuen viele Kunden den Aufwand, den eine Kündigung mit sich bringt. Dabei ist dieser Vorgang gar nicht so kompliziert und oft viel einfacher als gedacht. Der Anbieter bietet die Kündigung nicht nur per Post, sondern auch per Fax und online an.

Wie kündige ich den Vertrag per Brief?

Die Kündigung per Brief gilt als klassischer Weg der Kündigung. Dabei formulieren Kunden ihren Beendigungswunsch schriftlich und übersenden ihn an Vodafone. Anschließend trägt der Netzbetreiber die Kündigung nach einer kurzen Bearbeitungszeit in die Systeme ein und bestätigt die Kündigung oft noch einmal per SMS oder Antwortschreiben. Dabei sollten Kunden darauf achten, diese Kündigungsbestätigung aktiv anzufordern und diese im Kündigungsschreiben zu erwähnen. Außerdem sollte auf die Wahrung der wichtigen Fristen geachtete werden. Dafür ist es ratsam, die schriftliche Kündigung mit genügend Vorlaufzeit einzureichen. Das heißt, mindestens 2 Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist. Zudem empfiehlt es sich, die Kündigung per Einschreiben vorzunehmen, um einen Nachweis für die Wahrung der Fristen zu erhalten.

Um einen Vodafone Vertrag auf dem Postweg zu kündigen, muss das Schreiben an diese Adresse gesendet werden:

Vodafone GmbH
Kundenbetreuung
40875 Ratingen

Wie kündige ich den Vertrag online?

Wer sich den Aufwand der schriftlichen Kündigung ersparen möchte, kann die Kündigung bei auch online einreichen. Möglich macht das eine Gesetzesänderung, die seit Oktober 2016 gilt. Dadurch können Kunden die Kündigung auch bequem per Onlineformular oder Email vornehmen. Dabei müssen Kunden lediglich einige Angaben machen:

  • Name und Adresse des Vertragsinhabers
  • Den Satz: Ich kündige meinen Vertrag mit der Rufnummer/den Rufnummern…
  • jeweilige Rufnummer/n
  • ggf. die Bitte nach einer schriftlichen Kündigungsbestätigung

Eine Unterschrift oder ein anderes Signum ist nicht notwendig. Denn: Das seit Oktober 2016 gültige Gesetz fordert bei Kündigungen nur noch die Textform, nicht mehr die Schriftform. Das heißt, dass Kündigungen auch digital eingereicht werden können und ohne Unterschrift gültig sind. Dadurch ist die Kündigung über das Kontaktformular der einfachste Weg, um eine Kündigung bei Vodafone einzureichen.

Wie funktioniert die Fax-Kündigung bei D2 Verträgen?

Alternativ zur Kündigung per Post und Onlineformular bietet Vodafone auch die Kündigung per Fax an. Auch hier muss der Kündigungswunsch schriftlich formuliert und um die Angabe des Namens, der Adresse und der Rufnummer ergänzt werden. Anschließend sollten Kunden das Schreiben direkt an Vodafone faxen.

Vodafone Faxnummer:

021 02 98 65 75

Die Sendebestätigung des Faxes sollte als Nachweis aufbewahrt werden. Dadurch haben Kunden einen Beweis in der Hand, dass die Kündigung fristgerecht stattgefunden hat. Außerdem empfiehlt es sich, auch bei der Kündigung per Fax eine schriftliche Kündigungsbestätigung anzufordern.

Welche Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen gibt es?

Vodafone Verträge weisen in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten auf. Daraus ergibt sich eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Laufzeitende. Das heißt, dass die Kündigung spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertrages beim Netzbetreiber eingegangen sein muss. Geschieht das nicht, findet eine automatische Verlängerung um weitere 12 Monate statt.

Beispiel der D2 Kündigungsfrist:

  • Wurde der Handyvertrag am 4. Januar 2016 abgeschlossen, kann er fristgerecht zum 3. Januar 2018 gekündigt werden. Damit der Vodafone Handytarif pünktlich ausläuft, muss die Kündigung bis zu 3. Oktober 2017 eingehen. Wer diese Frist verpasst und die Kündigung zum Beispiel zu spät einreicht, ist anschließend für weitere 12 Monate gebunden. Das heißt, dass die nächste Kündigung erst zum 3. Januar 2019 möglich ist

Kunden, die sich unsicher sind, wann ihr Tarif ausläuft, finden diese Information auf ihrer monatlichen Mobilfunkrechnung. Außerdem ist das Datum über die MeinVodafone App abrufbar und dort unter „Mein Vertrag“ einsehbar.

Kündigungsfrist nicht versäumen:
Damit eine Kündigung fristgerecht wirksam wird, ist der Eingang der Kündigung bei Vodafone entscheidend. Deshalb sollten Kunden darauf achten, eine Kündigung zeitig genug vorzunehmen.

Gut zu wissen: Kunden können ihren Handyvertrag jederzeit kündigen. Also auch deutlich vor Ablauf des Vertrages. Die Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Laufzeitende gibt lediglich den letztmöglichen Kündigungstermin an. Das heißt, bis zu diesem Datum muss die Kündigung zwingend erfolgt sein, wenn der Vertrag fristgerecht auslaufen soll. Eine Kündigung ist jedoch auch jederzeit früher möglich.

Was ist die außerordentliche Kündigung?

Neben der ordentlichen – also fristgerechten – Kündigung können Kunden unter gewissen Umständen auch eine außerordentliche Kündigung vornehmen. Allerdings müssen dafür bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Dazu gehört bei vielen Sachverhalten eine angemessene Fristsetzung, die Vodafone die Möglichkeit geben muss, die Missstände beheben zu können. Die Rechtsanwaltskanzlei Hollweck rät dazu, eine Frist von 3 Wochen zu setzen.

Wer also anhaltende Störungen bemerkt oder nicht die vertraglich zugesicherte Leistung erhält, muss den Anbieter über diese Missstände informieren und eine Frist von 3 Wochen oder mehr zur Behebung einräumen. Erst wenn diese Frist fruchtlos verstreicht können Kunden unter Umständen eine Sonderkündigung aussprechen.

Bei diesen Problemen ist eine Kündigung nach Ablauf der Frist möglich:

  • Die Portierung der Rufnummer schlägt fehl und kann nicht erneut vorgenommen werden
  • Der Mobilfunkanschluss wurde von Vodafone unberechtigt gesperrt
  • Es treten dauerhafte Probleme und Störungen auf
  • Mobilfunkrechnungen sind fehlerhaft und werden trotz Fristsetzung nicht korrigiert
  • Unberechtigte Posten auf der Rechnung, die nicht korrigiert werden. Zum Beispiel von Drittanbietern
  • Defektes Handy oder Smartphones, welches trotz mehrfacher Reparatur nicht wie vereinbart funktioniert

Unter gewissen Umständen ist auch eine fristlose Kündigung möglich. Dazu zählen:

  • Tod des Vertragsinhabers (Kopie der Sterbeurkunde notwendig)
  • Änderung der AGB oder Preiserhöhung während der Laufzeit
  • Abbuchungen trotz widerrufener Einzugsermächtigung
  • Beleidigung durch Mitarbeiter oder Kundenservice
  • Umzug ins Ausland (nur aus Kulanz)

Allerdings bildet die außerordentliche Kündigung immer eine Ausnahme und ist vom jeweiligen Fall abhängig. Deswegen sollten Kunden im Zweifel rechtlichen Rat einholen. Das ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Vodafone die Sonderkündigung ablehnt, obwohl der Sachverhalt eine Weiterführung des Vertragsverhältnisses nicht zulässt.

Sonderkündigungsrecht
Stellt der Anbieter den Tarif innerhalb der Laufzeit um, haben Kunden nur dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn sich durch den neuen Tarif Nachteile ergeben. Bleiben Inhalte, Laufzeiten, Preise und Co. gleich oder verbessern sich sogar, besteht kein Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Welche Gründe für eine Kündigung gibt es?

Die Gründe für eine Kündigung sind vielfältig und müssen dem Netzbetreiber nicht genannt werden. Das heißt, dass Kunden kündigen können, ohne dass Vodafone ein Anrecht auf die Nennung des Grundes hat. Dennoch empfiehlt es sich, dem Anbieter mitzuteilen, weshalb man sich zur Kündigung entschieden hat. In der Regel fragen das die Mitarbeiter bei den Rückholgesprächen ab oder Vodafone bittet um Teilnahme an einer kurzen Umfrage.

Bildquelle: © vege – Fotolia.com

Denn: Nur wenn Vodafone ihre Kündigungsgründe kennt, können diese verbessert werden. Es steht Ihnen natürlich frei, ob sie Ihre Beweggründe offen kommunizieren möchten oder lieber für sich behalten.

Dabei ist die Unzufriedenheit mit dem Tarif, dessen Inhalten oder den monatlichen Preisen einer der Hauptgründe für eine Kündigung. Viele Kunden möchten zudem zu einem anderen Anbieter wechseln, der zum Beispiel günstiger ist oder zum gleichen Preis bessere Inhalte bietet. Darüber hinaus nehmen viele Kunden eine „taktische Kündigung“ vor und hoffen auf attraktive Rückholangebote.

Zu den häufigsten Kündigungsgründen zählen:

Gibt es Rückholangebote nach einer Kündigung?

Nach einer Kündigung profitieren Kunden häufig von besonderen Rückholangeboten. Dabei kontaktieren Vodafone Mitarbeiter den Kunden in der Regel telefonisch und bieten ihm spezielle Angebote an. Diese orientieren sich häufig an den aktuellen Neukundenangeboten oder fallen sogar besser aus. In machen Fällen werden Kunden sogar Vodafone Prepaid-Tarife angeboten.

Dadurch können sich Kunden durch eine Kündigung einen attraktiven Tarif für weitere 2 Jahre sichern, den sie sonst nicht erhalten hätten. Deswegen sollten auch Kunden, die eigentlich bei Vodafone bleiben möchten, über eine Kündigung nachdenken. Oft kündigen Kunden auch nur, um von den attraktiven Vodafone Rückolangeboten zu profitieren. Kunden sollten die Angebote sorgfältig prüfen und sich für den persönlich besten Handyvertrag entscheiden.

Meist beginnt die Kundenbetreuung einige Wochen vor Ablauf des gekündigten Vertrages mit den Rückholanrufen. Wer nicht kontaktiert wird, kann unter der Vodafone Hotline 0800 505 44 42 von montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr auch selbst anrufen.

FAQ - Häufige Fragen

Wie kann ich bei Vodafone kündigen?

Die Vodafone Kündigung ist schriftlich per Post, online per Mail oder über das Kontaktformular oder per Fax möglich. Da das Gesetz keine Schriftform mehr vorsieht, sind Kündigungen auch ohne Unterschrift gültig.

Wann kann ich einen Vodafone Vertrag kündigen?

Die Kündigung ist jederzeit möglich. Dafür gibt es keine Fristen. Allerdings wird diese erst zum Ende der jeweiligen Mindestvertragslaufzeit wirksam. In der Regel muss eine Kündigung dafür spätestens drei Monate vor Laufzeitende bei Vodafone eingegangen sein.

Muss ich zwingend per Brief kündigen?

Vor einigen Jahren hat der Gesetzgeber das Kündigen einfacher gemacht. Seitdem müssen Kündigungen nur noch in Textform, nicht mehr in Schriftform eingehen. Das heißt, dass sie auch ohne Unterschrift gültig sind. Dadurch können Kunden auch online kündigen. Zum Beispiel per Email oder über das Kontaktformular.

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