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o2 Zwangstrennung: Wie sich o2 ein Eigentor schoss

Dem Social-Media-Team von o2 ist ein humorvoll gemeinter Facebook-Post gehörig um die Ohren geflogen. Schuld daran ist eine Einschränkungen, die o2-Kunden seit Jahren hinnehmen müssen.

o2 Zwangstrennug und das Social-Media-Team

Eigentlich sollte es ein humorvoller Facebook-Post werden, der die Fans der Marke zur Diskussion anregen sollte. Allerdings ging dieser gehörig nach hinten los und entwickelte sich ungewollt zum Bumerang.  Dabei nahm das Social-Media-Team das längste Telefonat der Welt auf die Schippe, welches den Angaben nach zwei Tage und zwei Nächte lang andauerte. Um die Diskussion zu befeuern, schob das Team die Frage nach, wie lange die Follower denn schon telefonieren haben.

Geplant waren wohl zahlreiche Antworten, lustige Anekdoten und eine rege Beteiligung der Community. Letzteres gab es auch, allerdings anders als gedacht. Denn besagte Community wies den Netzbetreiber sehr deutlich auf eine Funktion im Netz hin, die lange Gespräche unmöglich macht. Denn Quasselstrippen werden nach spätestens zwei Stunden automatisch vom Netz getrennt. Und das schon seit Jahren. Gespräche, die länger als zwei Stunden am Stück andauern, sind unmöglich – zumindest ohne erneuten Anruf. 

o2 Facebook-Post...
... und die antworten

Zwangstrennung als Relikt

Dabei ist die Zwangstrennung ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Damals gab es noch keine Flatrates, aber zum Teil schon Tarifmodelle mit einem Flat-ähnlichen Charakter. Damit die Kunden es hier nicht übertrieben und den Tarif zum Groschengrab für o2 machten, führte der Netzbetreiber eine Zwangstrennung ein. Notwendig ist die heute nicht mehr, entfernt hat o2 sie jedoch bis jetzt nicht. 

Das musste dann auch das Social-Media-Team bestätigen und der Community, die die Zwangstrennung anmerkte, Recht geben. Eine Lösung haben man nicht, auch eine Löschung der überflüssigen Trennung scheint bei o2 derzeit nicht geplant. Das heißt also auch in Zukunft: Lange telefonieren? Ja gern. Aber nach zwei Stunden bitte noch mal wählen.

FAQ zur o2 Zwangstrennung

Was ist die o2 Zwangstrennung?

Das o2 Netz ist so eingestellt, dass lang anhaltende Gespräche nach spätestens zwei Stunden unterbrochen werden. Dabei kappt das Netz dann einfach die Verbindung. Wer weiter telefonieren möchte, muss dann erneut anrufen.

Warum gibt es die o2 Zwangstrennung noch?

Notwendig ist sie nicht mehr, da die meisten Tarife mittlerweile über eine Flat verfügen. Dabei stammt die Trennung aus einer Zeit, in der das noch nicht der Fall war. Dennoch gab es schon Tarife, die bei längerer Nutzung nicht mehr wirtschaftlich für o2 gewesen wären. Um die Nutzung hier einzudämmen, gab es die Zwangstrennung. Allerdings hat o2 sie bislang nicht wieder entfernt.

Was kann man gegen die Zwangstrennung tun?

Als Kunde kann man nichts tun. Denn das Netz trennt das Gespräch automatisch. Betroffene können sich lediglich danach erneut anrufen und erneut bis zu zwei Stunden telefonieren.

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