Drillisch: winSIM, simply und Co. ab sofort mit eSIM

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Nach o2, Telekom, Vodafone und 1&1 führen nun auch die ersten Drillisch-Marken die eSIM ein. Interessenten und Kunden können die digitale Simkarte bereits bei simply und winSIM erhalten. Die übrigen Anbieter sollen nach und nach folgen.

Update vom 11.10.2019

Mittlerweile hat Drillisch offiziell über die Neuerung informiert. Dabei wird deutlich, dass ab sofort alle Bestandskunden mit einem LTE-Tarif eine eSIM bestellen können. Das ist wahlweise über die persönliche Servicewelt auf der jeweiligen Webseite des Anbieters oder über dessen App möglich. Alternativ auch über den telefonischen Kundensupport. Dabei kostet der Wechsel zur eSIM bei allen teilnehmenden Marken einmalig 14,95 Euro.

Nach erfolgreichen Wechsel hinterlegt Drillisch einen QR-Code in der Servicewelt. Diesen können Kunden mit ihrem eSIM-fähigen Endgerät scannen und so auf den Chip übertragen. Anschließend ist die eSIM sofort einsatzbereit, heißt es. Konkret profitieren ab sofort diese Marken von der Neuerung:

  • yourfone
  • smartmobil
  • winSIM
  • maXXim
  • PremiumSIM
  • simply
  • DeutschlandSIM
  • Handyvertrag.de
  • BildConnect
  • sim.de
  • Eteleon
  • Galaxyexperte.de

eSIM bei Telekom, Vodafone und Co.

Seit einigen Jahren sind verschiedene Geräte mit einer eSIM-Funktion erhältlich. Dabei wird die Simkarte nicht mehr wie bislang üblich als Plastikkärtchen in einem Simkartenslot genutzt, sondern als digitale Simkarte verwendet. Dafür kommt ein fest verbauter Chip zum Einsatz, der einfach mit den entsprechenden Daten beschrieben wird. Nicht nur die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2 bieten ihren Kunden bereits die eSIM an, auch 1&1 setzt zum Teil auf das neue Format.

Gegenüber klassischen Simkarten hat die eSIM einige Vorteile. So können nicht nur der Anbieter oder das Netz einfacher gewechselt werden. Der Verzicht auf einen Simkartenslot erlaubt auch andere Bauweisen der Geräte. Deswegen ist die digitale Sim vor allem für Smartwatches und Wearables interessant, die so beispielsweise deutlich flacher konzipiert werden können. Neben den Netzbetreibern und 1&1 bietet jedoch bislang kaum ein Anbieter eine solche Simkarte