0176 welches Netz? Diese Anbieter nutzen die Vorwahl 0176

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Die Handyvorwahl 0176 wird von Telefónica genutzt und seit jeher vorrangig von o2 vergeben. Dabei trat die 0176 früher vor allem als vierstellige Vorwahl auf, heute wird sie verstärkt fünfstellig genutzt, indem eine weitere Zahl angehängt wird. Dadurch kann eine mit dieser Vorwahl gebildete Mobilfunknummer elf- oder zwölfstellig sein.

0176 – Welches Netz steckt hinter der Vorwahl?

Die 0176 ist eine der bekannteren „o2-Vorwahlen“ und wurde in der Vergangenheit vor allem direkt von der Telefónica-Marke o2 vergeben. Die Vorwahl findet wird zudem von Anbietern vergeben, Allerdings lässt die Vorwahl 0176 nicht automatisch den Rückschluss zu, dass der dahinterliegende Tarif auch tatsächlich im o2-Netz verwendet wird. Neben der 0176 werden im Telefonica-Netz auch die Vorwahlen 0179 und 0159 bzw. 01590 verwendet.

o2 Handyvorwahlen

0176

0179

0159

Sofern eine Handynummer mit der 0176 beginnt, ist sie in der Regel elf Ziffern lang. Das heißt, sie liegt dann im Format 0176-1234567 vor. Allerdings besteht auch bei dieser Vorwahl das Problem, dass nur eine bestimmte Anzahl an Zahlenfolgen auf diese Weise gebildet werden können. Da sich das Kontingent erschöpft, kommt seit einiger Zeit eine abgewandelte Form der 0176-Vorwahl zum Einsatz. Bei dieser wurde die Vorwahl um eine weitere Zahl ergänzt. Das heißt, aus der ehemals vierstelligen Vorwahl wurde eine fünfstellige. Die daraus gebildeten Nummern bestehen in der Regel aus zwölf Ziffern. Das Format lautet dann 0176x-1234567.

Beispiele für die 0176x-Vorwahl:

  • 01760 – 1234567
  • 01761 – 1234567
  • 01762 – 1234567
  • 01763 – 1234567
  • 01764 – 1234567
  • 01765 – 1234567
  • 01766 – 1234567
  • 01767 – 1234567
  • 01768 – 1234567
  • 01769 – 1234567

Wer erhält die 0176 als Vorwahl?

Die Handyvorwahl 0176 wird von Telefónica vergeben und kommt dort vor allem bei der Marke o2 zum Einsatz. Die Vorwahl gehörte lange Zeit zur „Standard-Vorwahl“ bei o2-Neuverträgen. Dadurch wird die Handyvorwahl besonders häufig von o2-Kunden genutzt, die bereits länger einen o2 Vertrag oder eine o2 Prepaidkarte besitzen. Allerdings kann die 0176 auch heute noch bei Neuverträgen zum Einsatz kommen. Zum Beispiel dann, wenn Kunden o2 Handyvertrag kündigen und die „alte Nummer“ zurück in den Vergabe-Pool geht ist. Danach wird die Rufnummer – nach einer angemessenen Wartezeit – in der Regel neu vergeben.

0176 Vorwahl nicht immer o2

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer mit einer 0176-Nummer im o2-Netz aktiv ist, sehr groß, anhand der Vorwahl lässt sich das jedoch nicht immer zweifelsfrei festmachen. Durch die Möglichkeit, Rufnummern zu anderen Anbietern und dadurch auch in andere Netze mitzunehmen, kann eine o2-Nummer auch in anderen Netzen agieren. Nach einer Portierung einer Rufnummer kann diese beispielsweise im Vodafone-Netz oder Telekom-Netz aktiv sein. Durch die vielen Anbieter und Discounter wie z.B. Aldi-Talk ist anhand der Vorwahl nicht erkennbar, bei welchem Mobilfunkanbieter die Nummer tatsächlich gerade gemeldet ist.

Zu bekannten und großen Discountern im Netz von Telefonica zählen neben Aldi-Talk z.B. smartmobil, Fonic, Blau.de, WhatsApp SIM, Web.de und GMX. Einige Discounter bieten zudem eine Wunschrufnummer mit 0176 Handyvorwahl. Aber auch große Provider wie Drillisch und mobilcom-debitel vergeben Handynummern mit der Vorwahl 0176.

Tipp: Netzanbieter vorab ermitteln
Trotz Rufnummernportierung lässt sich mit einem Netzcheck der zugehörige Mobilfunkanbieter ermitteln. Dabei ist Netzabfrage der Handynummer kostenlos.

Wer über keine Allnet-Flat verfügt, sollte sich vorab schlau machen, in welchem Netz die Zielrufnummer tatsächlich angemeldet ist. Dabei ist dies vor allem für Nutzer sogenannter Community-Flats wichtig. Wer beispielsweise eine o2-Flat besitzt, sollte sicher gehen, dass die angerufene 0176-Nummer tatsächlich (noch) im o2-Netz aktiv ist. Ansonsten drohen Zusatzkosten.

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