0171 welches Netz? Diese Anbieter nutzen die Vorwahl 0171

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Die Handyvorwahl 0171 ist einem bestimmten Netzbetreiber zugeordnet und wird nur von diesem neu vergeben. Allerdings ist die Vorwahl nur dann ein Indiz für das Netz, wenn sie noch nicht portiert wurde. Doch zu welchem Netz gehört die 0171 ursprünglich?

0171 Vorwahl in welchem Netz?

Die 0171 gehört zu den bekannteren Handyvorwahlen und wird wie die 0160 und die 0151 in einem bestimmten Netz vergeben. Das heißt, dass die Vorwahl ein Indiz für das verwendete Netz sein kann. Allerdings sollten sich Nutzer nicht auf die Aussagekraft der Zahlenfolge verlassen. Denn durch die Möglichkeit der Rufnummernmitnahme können Kunden ihre Nummer zu einem anderen Anbieter portieren. Dadurch bleibt die gesamte Handynummer zwar erhalten und ist weiterhin nutzbar, arbeitet jedoch in einem anderen Netz.

Doch in welchem Netz arbeitet die Vorwahl 0171 nun genau? Wie auch die 0160 und weitere Handyvorwahlen kommt die 0171 bei der Telekom im D1-Netz zum Einsatz. Das heißt, dass vor allem Telekom-Neukunden die Chance auf die Zuteilung einer Nummer mit 0171-Vorwahl haben. Das gilt sowohl für Kunden mit einem Telekom Handytarif mit Laufzeit (z.B. MagentaMobil Tarif) als auch einem Telekom Prepaid-Tarif. Außerdem kann es auch Vorkommen, dass Kunden anderer Mobilfunkdiscountern eine Nummer mit der Vorwahl 0171 erhalten. Denn auch das congstar Netz und klarmobil Netz nutzen das Telekom-Netz.

Telekom Handyvorwahlen

Die 0171 ist nicht die einzige Vorwahl, die für die Telekom charakteristisch ist. Dabei kommen oft auch die 0160 und die 0151 zum Einsatz. Außerdem die 0170. Alle diese Vorwahlen geben einen Hinweis auf das Netz, in dem sie ursprünglich vergeben wurden. Solange sie nicht portiert wurden, zum Beispiel in das Vodafone-Netz, sind sie weiterhin im Telekom-Netz aktiv.

Telekom Handyvorwahlen im D1-Netz

Vorwahl:

0151

0160

0170

0171

0175

Bis vor ein paar Jahren waren Handyrufnummern mit der 0171 am Anfang in der Regel elf Stellen lang. Da jedoch immer mehr Kunden mehr als einen Handyvertrag nutzen, wurden die möglichen Zahlenkombinationen mit elf Stellen knapp. Deshalb ist die Telekom vor einiger Zeit dazu übergegangen, die Nummernfolge um eine Ziffer zu erweitern. Dadurch sind aktuell vergebene 0171-Nummern oft zwölf Stellen lang. Das wird durch eine Zusatzzahl nach der 0171 erreicht.

Die ursprüngliche Nummernfolge mit der 0171 am Anfang sah so aus:

0171 – 1234567

Heutzutage kommt jedoch immer mehr das Format mit zwölf Stellen zum Einsatz. Dieses sieht in der Regel so aus:

01711 – 1234567
01712 – 1234567
01713 – 1234567
01714 – 1234567
01715 – 1234567
01716 – 1234567
01717 – 1234567
01718 – 1234567
01719 – 1234567

Wer erhält eine Nummer mit der 0171?

Interessenten, die einen Telekom Laufzeitvertrag oder Prepaidvertrag abschließen, erhalten mit etwas Glück eine Rufnummer mit der 0171 am Anfang. Dadurch ist die 0171 als Vorwahl nur bei der Telekom erhältlich. Aber auch Interessenten, die einen Tarif bei einem Discounter im Telekom-Netz buchen, können die 0171 erhalten. Zum Beispiel bei congstar und klarmobil oder bei anderen günstigen D1-Handyarifen. Aber auch mobilcom-debitel und Sparhandy vergeben bei Tarifen im Telekom-Netz oft die 0171.

Zu den bekanntesten Telekom-Discountern zählen congstar, klarmobil, debitel light, callmobile, Edeka Smart, Penny mobil, Ja! mobil, freenetmobile, FCB Mobil und Lebara Mobile.

0171 muss nicht Telekom Vorwahl sein

Obwohl die 0171 von der Telekom vergeben wird, ist die Vorwahl nicht immer ein eindeutiges Indiz für das Telekom-Netz. Denn seit 2002 können Mobilfunkkunden ihre Nummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Zum Beispiel nach einer Kündigung und einem Anbieterwechsel. Dadurch können auch Handynummern mit der 0171 nicht mehr im Telekom-Netz aktiv sein, sondern durch eine Portierung nun im o2- oder Vodafone-Netz agieren.

Wenn Sie Ihr Netz nicht kennen und eine 0171-Vorwahl nutzen, können Sie davon leicht ableiten, dass Ihr Anbieter im Telekom-Netz agiert. Allerdings gilt das nur, solange die Nummer nicht bereits zu einem anderen Anbieter portiert wurde.

Aufgrund dieser Problematik sollten sich Nutzer nicht darauf verlassen, dass die von ihnen kontaktierte Nummer tatsächlich im Telekom-Netz genutzt wird. Zumindest dann, wenn sie nicht genau wissen, dass noch keine Portierung stattgefunden hat. Allerdings nutzen die meisten Mobilfunkkunden heutzutage eine Allnet-Flat, so dass es für die Abrechnung irrelevant ist, in welchem Netz der angerufene telefoniert. Vorsichtig sollten lediglich Kunden sein, die eine netzinterne Telekom-Flat nutzen und nur bei Anrufen in dieses Netz nichts oder weniger bezahlen. Alle anderen Kunden müssen sich keine Sorgen machen. Für sie ist das Netz in der Regel egal.

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